Positiv/ negativ Verfahren

 

Durch das pos/neg Verfahren werden vor allem Räume dargestellt. Der beabsichtigte Raum wird  konsequent mit allen Details massiv, also in fester Masse (z. B. in Steropor oder Ton in eine  Verschalung aufgebaut. Alle im „Positiv“ erscheinende feste Masse wird im „Negativ“ als Luftraum ausgebildet. Danach wird alles mit Gips oder Wachs o.ä. aufgefüllt. Nach dem Aushärten wird die Verschalung entfernt und der Steropor mit Verdünnung aufgelöst/ der Tonentfernt aufgelöst.

 

 

 

Alles, was im Endzustand eine Positivform ist, ist in der Arbeitsphase eine Negativform. Was im Endzustand eine Negativform ist, ist in der Arbeitsphase eine Positivform.

 

 

 

Das Verfahren setzt wegen des notwendigen stetigen Umdenkens ein starkes räumliches Vorstellungsvermögen voraus.

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