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Dozent

Werner Glas

Assistent

Jens Betha

Fach

2-Wochen-Stegreif

Semester

WS 2013

In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) konnte im WS 2013 ein Zwei-Wochen-Stegreif realisiert werden, der den Studenten/innen alles abverlangte. Die umfangreiche Aufgabenstellung musste unter „Wettkampfbedingungen“ gelöst und schließlich vor einer Jury präsentiert werden. Am 27. November 2013 fand die Präsentation und die anschließende Jurierung im Innenarchitektur-„Aquarium“ der Fachhochschule Kaiserslautern (Standort Kammgarn) statt. Die Jury setzte sich zusammen aus Herr Prof. W. Glas,  Frau Ass. N. Ulrich, Herr Ass. J. Betha und den VRN-Verantwortlichen Herr Dipl.-Ing. F. Zappe (Marketing und Tarif), Frau Engeser (Marketing) und Frau Siegel (Marketing).

 

Herr Zappe, Hauptverantwortlicher und Initiator von Seiten des VRN, zeigte sich überrascht und mehr als zufrieden über die hohe Qualität und die große Bandbreite an kreativem Potential. Aufgrund des hohen Niveaus hat sich die Jury dazu entschlossen für insgesamt vier Arbeiten Preisgelder auszuschütten. Die Preisverleihung fand direkt im Anschluss an die Jurysitzung statt. Wir gratulieren den Preisträgern für ihren Erfolg und bedanken uns recht herzlich bei allen Verantwortlichen des VRN für die Zusammenarbeit.

 

Auf dem Bild zu sehen ist (von links nach rechts) Prof. Glas (Betreuer), Ludmila Schlytschkowa und Maria Erdmann (2.Preis), Lena Humberg (1.Preis), Frau Engeser (VRN, Marketing), Niklas Sternagel (1. Preis), Julia Wilhelm und Katharina Groth (3. Preis), und Herr Zappe (VRN, Marketing und Tarif).

Aufgabenstellung 

 

 

Gestaltungselemente Innenbereich

 

  • Gestaltung eines Counters, einmal Steharbeitsplatz und zum anderen Bildschirm-Arbeitsplatz mit Sitz- und Sichtmöglichkeit für insb. mobilitätseingeschränkte Kunden. Bedienungspersonal: 1 oder 2 Mitarbeiter.
  • (Am Counter ist eine Fläche mit dem Logo und Claim der VRN Mobilitätszentralen vorzusehen. Auf dieser Fläche sollten ebenfalls die Partner mit Logo dargestellt sein, die personell die MobiZ ausstatten)
  • Gestaltung eines Counters mit mehreren Stehbedienungsplätzen
  • Ablageregal für Prospektmaterial o.ä. nur von Mitarbeiter erreichbar

 

 

  • Gestaltung eines getrennten Bildschirm-Arbeitsplatzes mit Sitz- und Sichtmöglichkeit für den Kunden, auch hier im Hinblick von mobilitätseingeschränkten Kunden.
  • Gestaltung eines Prospektständer im VRN Design (mit Logo versehen)
  • Anpassung eines vorhandenen Counters im Sinne der allgemeinen Gestaltungslinie anhand des Beispiels Kl Touristinformation
  • Darstellung der Elemente in vorhandenen Einrichtungen, um die Wiedererkennung zu gewährleisten, ebenfalls anhand des Beispiels Kl Touristinformation

Gestaltungselement Aussenbereich

 

  • Darstellung des Claims in der Aussenwerbung z.B. durch Werbeschilder, Werbefahnen, Werbesäulen (Stelen/Pylone), usw.
  • Einbezug Logo des jeweiligen ausführenden Partners, z.B. in Kl die SWK

 

 

 

CIaim (werbewirksamer Slogan)

 

  • Vorschlag eines werbewirksamen Namens (Claim) für die Mobilitätszentrale
  • Integration des Claims in das vorhandende und nicht veränderbaren VRN Logo (CI des VRN)

1.PlatzDie Linie „S1“ diente für den Student Niklas Sternagel (5. Semester Bachelor) als Grundlage seines Entwurfskonzepts und der letztlich sehr dynamisch wirkenden Formensprache der Steh- und Sitzcounter. Niklas entschied sich bewusst für die Linie „S1“, als längste zusammenhängende Ost-West-Verbindung im VRN-Netz von Osterburken nach Homburg (Saar) und nahm dadurch Bezug auf die charakteristische Ost-West-Ausdehnung des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar. Die Jury überzeugte vor allem die logische Herleitung der Gesamtkonzeption und den hohen Wiedererkennungsfaktor der prägnanten Formgebung. Die Ausarbeitung ließ kaum eine Frage unbeanwortet und überzeugte „auf ganzer Strecke“.

 

 

 

 

 

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1.PlatzDie Studentin Lena Humberg (1. Semester Master) entwickelte aus den CI-Farben und dem Wabenplan des VRN eine polygonale Netzstruktur, die subtil an das hügelige Landschaftbild der Rhein-Neckar-Region erinnern und als flexibles Element den unterschiedlichen Einzelmöbeln eine charakteristische Gesamterscheinung verleihen sollte. Die Einfachheit, in Verbindung mit der guten Umsetzbarkeit und einer signifikanten Außendarstellung hat die Jury zur Prämierung der Arbeit bewogen.

 

 

 

Folie 1

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2.PlatzDas Team aus Ludmila Schlytschkowa und Maria Erdmann erarbeiteten ein sehr frisch-jugendlich anmutendes Gesamtkonzept, das aufgrund seiner flexiblen Anwendbarkeit auf die unterschiedlichsten Raumsituationen angepasst werden kann und dabei immer als einheitlich-zusammenhängendes Ensemble wahrnehmbar bleibt. Die Wabe, als wiedererkennbares Element des VRN, wurde von den Studentinnen sehr raffiniert in das Gesamtkonzept eingebunden und findet sich als Boden- und Deckenelemente wieder. Die hohe Flexibilität und die sehr gut zur Corporate Identity des VRN passenden Gestaltung hat einen zweiten Platz verdient.

 

 

 

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