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Der Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Kaiserslautern hat sich in Zusammenarbeit mit der Pfaff-Areal Entwicklungsgesellschaft (PEG) in einem interdisziplinären Sommerprojekt über die Disziplinen Fotografie, Szenisches Gestalten und Entwerfen den leeren Hüllen des ehemaligen Speisesaals und der Pforte des Pfaff-Areals in unterschiedlichen Formen genähert. Im Fach Entwerfen haben die Studierenden mögliche Nutzungskonzepte für den Speisesaal entwickelt. Die Vorstellung ihrer Visionen mittels Virtual Reality Technik haben dabei zu einem besonders immersiven Erleben des visionären Raums geführt, bei dem vorhandene und virtuelle Räumlichkeit zu einem real erfahrbaren Raum verschmelzen. Die Arbeiten wurden am 21. Juli 2016 direkt in den Örtlichkeiten präsentiert und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

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Dozent

Prof. W. Glas

Studentinnen

Michelle Heinrich & Sophie-Madeleine Weinmann

Fach

IDP 1 – Interdisziplinäres Projekt

Semester

SS 2016

DIm Rahmen des Projektes zur Umplanung des ehemaligen Speisesaals auf dem Pfaff-Gelände haben wir ein Konzept entwickelt, das mehrere Zielgruppen anspricht. Es bildet einen Platz auf dem Studenten, Freunde, Familien sowie Berufstätige Leben, Arbeit und Freizeit kombinieren können. Wir haben den ehemaligen Küchenanbau zurückgebaut um den Speisesaal komplett freizulegen. Die beiden Giebelseiten wurden geöffnet und vollflächig verglast, wodurch der Saal mit Licht durchflutet wird. Die grüne Oase in der sich das Gebäude befindet, haben wir in unser Konzept aufgenommen und sie mit Hilfe einer polygonalen Fläche durch den Saal hindurch geführt. Die Fläche setzt sich aus Gras, Holzdielen und Leuchtdecken zusammen. Der Saal ist in drei Bereiche unterteilt welche verschiedene Funktionen beinhalten. Die Mitte des Raumes wird durch die Struktur der Fläche bestimmt und bildet den Kommunikationsbereich. Dort findet man verschiedene Bistros, Workshops und viele Sitz- und Aufenthaltsbereiche zum relaxen oder auch treffen mit Freunden und Kollegen. An den langen Fensterfassaden haben wir Häuschen aufgestellt welche als Arbeitszonen genutzt werden. Die Häuschen sowie die Bistros und Workshopräume kann man temporär mieten und ganz individuell für die eigenen Bedürfnisse nutzen. Die Häuschen gibt es in off ener oder geschlossener Variante, so dass dort auch Meetings und konzentriertes Arbeiten stattfinden kann. In den Bistros kann sich jeder verwirklichen, der Leckereien anzubieten hat und für den Genuss in unserem Mieting House sorgen möchte. Zwei große Bereiche unter der Fläche dienen als Workshopzonen in denen unterschiedlichste Breiche des Lebens erlernt werden können.

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