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Der Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Kaiserslautern hat sich in Zusammenarbeit mit der Pfaff-Areal Entwicklungsgesellschaft (PEG) in einem interdisziplinären Sommerprojekt über die Disziplinen Fotografie, Szenisches Gestalten und Entwerfen den leeren Hüllen des ehemaligen Speisesaals und der Pforte des Pfaff-Areals in unterschiedlichen Formen genähert. Im Fach Entwerfen haben die Studierenden mögliche Nutzungskonzepte für den Speisesaal entwickelt. Die Vorstellung ihrer Visionen mittels Virtual Reality Technik haben dabei zu einem besonders immersiven Erleben des visionären Raums geführt, bei dem vorhandene und virtuelle Räumlichkeit zu einem real erfahrbaren Raum verschmelzen. Die Arbeiten wurden am 21. Juli 2016 direkt in den Örtlichkeiten präsentiert und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

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Dozent

Prof. W. Glas

Studentinnen

Clara Nist & Nadine Arnold

Fach

IDP 1 – Interdisziplinäres Projekt

Semester

SS 2016

In Zeiten zunehmender Globalisierung und Digitalisierung und damit steigenden Anforderungen im Berufsleben wird Arbeit im Leben der Menschen zunehmend einen neuen Stellenwert einnehmen müssen. Arbeit und Freizeit  ießen immer stärker in einander über, wobei jedoch das Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse zunehmend wächst. Die Menschen erkennen, dass ein Umdenken was die Trennung zwischen Arbeit und Leben betri t statt nden muss, damit beides funktioniert. Daher möchten wir hier ein neues Arbeiten etablieren, welches in kreativer Gemeinschaft mehr Individualität zulässt und in dem Arbeit und Alltag harmonisch miteinander vereinbar sind. Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt, dass durch die Umgestaltung des ehemaligen Speisesaals auf dem Pfa gelände in Kaiserslautern ein neues Kreativeck als Teil des gesamten Areals entsteht. Das Pfa areal soll hierzu in seinem Gesamten als Anziehungspunkt für die Menschen in und um Kaiserslautern werden. Es wird ein kreatives Arbeitsumfeld gescha en in dem interdisziplinäres Arbeiten ermöglicht wird und zentrale Plätze zum Networking erö net werden. Der Grundriss ist in zwei Teile untergliedert. Ein eher ö entlicher Bereich der sich in der ehemaligen Küche be ndet und ein ehr privater Bereich der in dem alten Speisesaal angesiedelt wurde. Die privatere Zone ist der eigentliche Bürotrakt. Daher eher nur den Menschen zugänglich welche dort ihren Arbeitsplatz haben. Die eher ö entliche Zone zeichnet sich dadurch aus, dass sich dort ein Café und Restaurant be nden, sowie eine Kinderbetreuung und eine kleine Nähecke. Das Konzept basiert mit all seinen Teilen auf dem Konzept des New Work. So richten sich auch alle umliegenden Teile ganz nach diesen Vorstellungen. Das Café, die Kinderbetreuung sowie die kleine Nähecke sollen die Idee des New Work
komplementieren.

 

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