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Der Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Kaiserslautern hat sich in Zusammenarbeit mit der Pfaff-Areal Entwicklungsgesellschaft (PEG) in einem interdisziplinären Sommerprojekt über die Disziplinen Fotografie, Szenisches Gestalten und Entwerfen den leeren Hüllen des ehemaligen Speisesaals und der Pforte des Pfaff-Areals in unterschiedlichen Formen genähert. Im Fach Entwerfen haben die Studierenden mögliche Nutzungskonzepte für den Speisesaal entwickelt. Die Vorstellung ihrer Visionen mittels Virtual Reality Technik haben dabei zu einem besonders immersiven Erleben des visionären Raums geführt, bei dem vorhandene und virtuelle Räumlichkeit zu einem real erfahrbaren Raum verschmelzen. Die Arbeiten wurden am 21. Juli 2016 direkt in den Örtlichkeiten präsentiert und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

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Dozent

Prof. W. Glas

Studentinnen

Desislava Stamova & Julia Wilhelm

Fach

IDP 1 – Interdisziplinäres Projekt

Semester

SS 2016

Das 3BHaus ist ein Modell für das gesamte Areal des ehemaligen Pfaffwerks in Kaiserslautern. Seine zentrale Lage macht es zur verbindenden Schnittstelle zwischen Innenstadt, Wohngebieten, Universität und Instituten. Nach Rückbau des Küchenanbaus dient ein Wasserbecken als einladende Geste, die Besucher über eine Brücke in den ehemaligen Speisesaal führt. Durch diese Vorplatzgestaltung und das Öffnen der Fassade auf der Westseite, wird die Architektur der freitragenden Halle aus den fünfziger Jahren in den Fokus gesetzt. Weil die besten Ideen mitten im Leben entstehen vereint das 3BHaus Arbeiten, Austausch und Regeneration. Der Kerngedanke unseres Entwurfes ist das Nebeneinander von öffentlichen Bereichen und Coworking Spaces unter einem Dach. Das Projekt steht ganz unter dem Motto „New Lifestyle“ und lebt von seinen verwebten Strukturen. Hier fließen Coworkingbereiche, Gastronomie und Natur ineinander über. Die drei Bereiche, die dem 3BHaus auch ihren Namen verleihen, sind als galerieförmige Ebenen treppenartig im Gebäudekern geschichtet. Im Zentrum steht der öffentliche Dachgarten mit Gründach und Atrium. Zusammen führen diese zum Zusammenspiel von Außen und Innen, wodurch die Natur über alle Ebenen hinweg Teil des Gebäudes und erlebbar wird. Die offene Gestaltung ermöglicht geschossübergreifende Blickbeziehungen und ein großzügiges, transparentes Raumgefühl. Das Gestaltungskonzept vereint ursprüngliche Bestandselemente mit klaren Linien, zeitgemäßem Design und einem Farb- und Materialspektrum im Einklang mit der Natur. Ziel ist es, den perfekten Ort für junge Selbstständige und Startups zu schaffen, wo sie arbeiten, sich im lockeren Umfeld austauschen und gleichzeitig den Tag im Grünen verbringen können.

 

HIER GEHTS ZU DEN PLÄNEN IM PDF-FORMAT

 

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