Am Donnerstag, den 26.04.2012 erhielt der Innenarchitektur-Master-Student Bastian Kanbach

einen ersten Preis beim Wettbewerb

„Universelles Design: Gut zu gebrauchen“ für sein Projekt
„Kassieren neu interpretieren – Beweglicher Einkaufskorb“
Ausgelobt wurde der Wettbewerb durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie.

Die Auszeichnung erfolgte in Mainz durch den rheinlandpfälzischen Ministerpräsidenten und Schirmherrn des Wettbewerbs Kurt Beck,

der Preise im Gesamtwert von 5000 Euro überreichte.

 

Das Siegerprojekt – Kategorie Studierende – unseres Studenten Bastian Kanbach,

der im 7. Semester Innenarchitektur studiert heißt:

> Kassieren neu interpretiert – der bewegliche Einkaufskorb <

Es macht das Ein- und Ausladen des Einkaufswagens überflüssig:

Der Korb wird an der Kassenstation angedockt und durch herunterklappbare Seitenteile

können die Waren durch das Kassenpersonal entnommen, gescannt und in einen weiteren bereitstehenden

Korb gepackt werden. Der Kunde schiebt das Gestell des Einkaufswagens hinter den Kassenbereich unter den Korb,

der vom Kassenpersonal beladen wird. Nach dem Bezahlvorgang wird der Korb auf das

Einkaufswagengestell abgesenkt.

Nach Verlassen des Marktes kann der Kunde den Korb vom Gestell lösen und in sein Auto laden.

Die Höhe des Korbes ist dabei so bemessen, dass ein bequemes und kraftsparendes Einladen problemlos möglich ist.

Neben wegfallendem Verpackungsmaterial wie Plastiktüten bietet dieses Projekt weitere Vorteile:

Ein stressiges und hektisches Einladen im Kassenbereich seitens der Kunden entfällt, gleichzeitig sitzt das Kassenpersonal

in einer ergonomischeren Körperhaltung.

 

 

Betreut wurde das Projekt von Prof. Dipl.-Ing. Werner Glas

Studiengang Innenarchitektur Entwerfen, Produktdesign und Materialtechnologie

Weitere Informationen:

Rheinland Pfalz – Die Landesregierung

Landesberatungsstelle – Barrierefrei Bauen+Wohnen
„Der Wettbewerb soll dazu beitragen, dass sich künftige Planer und Gestalter frühzeitig mit dem Thema

Barrierefreiheit beschäftigen und auch später bei der Produktentwicklung Wert auf Produkte mit hoher

Funktionalität und Gebrauchstauglichkeit legen“, sagt Heide Marie Galle, Leiterin der Landesberatungsstelle

Barrierefrei Bauen und Wohnen und Initiatorin des Wettbewerbs. Eine breit aufgestellte Jury aus Architekten,

Designern und Vertretern von Behindertenverbänden ermittelte die Gewinner.