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MASTERFACH MESSE SZENE LICHT
Prof. Stefan Hofmann
WS2012

 

Studierende der Hochschule Kaiserslautern präsentieren ihre Arbeit im Rahmen der Möbelmesse imm cologne 2013 auf den Passagen

 

D er Glaube war und ist es, der die Menschen zusammenführt. War es einst der kirchliche Feiertag und die damit verbundene Lobpreisung Gottes, ist es heute ausschließlich das Zelebrieren von Schönheit, Ästhetik und Fortschritt der Scharen von Anhängern und Kritikern auf Messen jeglicher Art zusammenbringt. Dutzende Design-, Kunst- oder Möbelmessen sind im Zuge dessen seit Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden.

Ein Glaube jedoch, geht über Interessen hinaus. Das Interesse an einem Objekt – etwa einem Stuhl – löst Emotionen aus und bedient somit nach der visuellen Ebene eine Zweite – die Gefühlsebene. Die dritte Ebene – die der Bedeutung – führt schließlich zur Identifikation mit dem Objekt. Das Objekt wird zum Symbol. Wir identifizieren uns über Zeichen – in diesem Falle den Stuhl, einem Möbelstück.

Der Zweck einer Möbel-Messe dient also nicht ausschließlich dem Erwerb von Gegenständen, sondern letztendlich der Art und Weise wie wir uns in unserem Lebensraum ausdrücken – dem „Lifestyle“. Zu Deutsch Lebensstil oder Lebensart.

Aufgabe der Master-Studenten des Studiengangs Innenarchitektur war es, ein Szenario zu entwickeln, welches Bezug nimmt auf den Ursprung des Messewesens. Präsentiert wurde eine Installation welche den Ort und das Ereignis Messe reflektiert und kommentiert.

Ziel war es den Besucher nicht nur anzuregen sondern ihn mit seinem Glauben und seiner Lebnesart zu konfrontieren:

 

Bekenne dich! – Ein Messebeitrag zwischen Auftragskünstler und Designgott

 

 

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